Die ehemalige Synagoge

Das Synagogengebäude wurde durch seine Renovierung nahezu in seinen Ursprungszustand versetzt. Dies war nur möglich, weil es zur Reichspogromnacht und der sich anschließenden Zerstörung vieler Synagogen durch die Nationalsozialisten keine Synagoge mehr war. Sie wurde im Februar 1938 von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde an ein Winzerehepaar verkauft. So konnte viele Jahrzehnte später aus dem alten Gemäuer das jetzige Schmuckstück entstehen und gemäß seiner Bestimmung wieder zur „Zusammenkunft“ der Menschen im Dorf beitragen.