Das Haus im Schatten der St. margaretenkurche

Erbaut im Jahre 1835 wurde das Gebäude als Syngoge und Zeremonieraum mit einem Betsaal, einer Frauenempore sowie im Keller mit einer Mikwe. Dunkel, klein und unscheinbar steht es vor der mächtigen Kirche. 
( Bildmitte-vorn)

Die Mikwe

Als rituelles Bad im Kellergeschoß des Gebäudes diente das Becken für rituelöle Waschungen sowie zur Reinigung „unreinier Gegenstände“ ( z.B. Geschirr, Messer.o.ä,).
Die weitere Wiederherstellung steht leider seit Jahren aus.

Das Dachgewölbe

Hier wurden bei den Renovierungsarbeiten im Jahre ( 2003-2005) eine Geniza entdeckt Hier wurden nicht mehr benötigte Dokumente oder Gegenstände der Öffentlichkeit entzogen.Ein in Synagogen übliches Prozedere, für den Förderverein ein bedeutender Fund !

Nach dem Verkauf des Gebäudes 1925 an einen Winzer wurde es als Lagerraum ( u.a. für Brennholz), im Kellergeschoß die Mikwe verschüttet und als Fasskeller genutzt.

Zustand des Hauses, als die Gemeinde Bruttig-Fankel mit Förderung des Landes Rheinland-Pfalz 2003 das Gebäude erwarb, nachdem man erkannte, welch ein architektonischer Schatz in dem unscheinbaren Haus darstellte.

Die ehemalige Synagoge, wie sich als #“Haus der Kultur und Begenung“ seinen Gästen jetzt präsentiert. Vor allem den  Bruttiger Initiatoren Rainhold Dören und Manfred Ostermann, sowie zahlreichen anderen ehrenamtlichen Handwerkern ist es zu verdanken, das unser Schmuckstück in neuem Kleid erstrahlt.

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